Too Cool for Internet Explorer

Ich liebe JavaScript


Ich gestehe: ich liebe JavaScript -- ich habe noch keine Programmiersprache kennengelernt, in der es sich ähnlich intuitiv entwickeln lässt. Die Sprache ist absolut logisch aufgebaut, es gibt eigentlich nie aha-Effekte, dass etwas unerwarteterweise nicht möglich ist. Ähnlichen Spass am Programmieren hatte ich zuletzt mit Turbo Pascal vor vielen Jahren. Sollte es irgendwann eine ernstzunehmende serverseitige JavaScript Implementation geben, die sich über fastCGI in meinen bevorzugten Webserver einhängen lässt, werde ich (wahrscheinlich :-)) nicht zögern PHP hinter mir zu lassen um auch serverseitig JavaScript einzusetzen.

Mit der neuen JavaScript Engine von Google -- v8 -- die erstmals im Google Browser Chrome zum Einsatz kam, ist der Traum vielleicht irgendwann keiner mehr. Da die JavaScript Engine im Quellcode erhältlich ist und die Bibliothek sich ohne Probleme unter den wichtigsten Betriebssystemen compilieren lässt, sind schon zahlreiche Projekte entstanden, die v8 auch serverseitig einsetzbar machen sollen.

Im Moment spiele ich hier ein wenig mit llv8call -- eine Bibliothek, die v8 um Zahlreiche Funktionen erweitert, wie z.B.:

  • File und Dir
  • System Variablen
  • STDIN, STDOUT und STDERR
  • Process Management / Prozess Kontroll Funktionen
  • Dynamic Library Loader
  • Sockets
  • libxml Support

... und ausserdem noch folgende Erweiterungen mitbringt:

  • memcached
  • fastCGI Support
  • sqlite 3 Support
  • Curl

Auch eine Verbesserte Shell (im Vergleich zur mit v8 Verfügbaren Shell) ist vorhanden, die nun Dank libreadline mehr Komfort mitbringt (z.b. die Befehlshistorie).

Zur Installation unter OSX sind evtl. folgende Tools und Bibliotheken notwendig:

Sofern man die Entwicklungstools von OSX installiert hat, lassen sich die genannten Bibliotheken ohne weiteres installieren. Lediglich bei ClearSilver musste ich den Ruby-Support deaktivieren:

./configure --disable-ruby

... und nach der Installation einen Symlink erstellen, damit llv8call beim Compilieren die Header-Dateien von ClearSilver einbinden konnte:

ln -snf /usr/local/include/ClearSilver /usr/include/ClearSilver

Wenn scons ohne Fehler durchgelaufen ist, kann man die erzeugten Binaries unter ./out/ im llv8call Quellverzeichnis finden.



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Kommentare
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Scheint, als hätte Aptana dich erhört: http://www.jaxer.org/
#1 Anonym am 06.01.2010 13:10 (Reply)


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