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Hitzeprobleme beim iMac


Die iMacs leiden offenbar unter Hitzeproblemen. Bei mir machte sich das seit ein paar Wochen bemerkbar, als mein weisser 24" iMac (von 2006) anfing nach längerem Arbeiten Grafikfehler zu produzieren. Angefangen hat es mit horizontalen Linien über den Bildschirm, zum schluss waren es Verzerrungen, merkwürdige Ränder an den Programmfenstern, verschwundene Dock-Icons und Pixel-Müll auf dem Bildschirm. Im Apfeltalk Forum gab man mir den Rat den Apple Hardware Test, der sich auf der ersten Installations DVD des iMacs befindet, zu benutzen, um Hardwarefehler auszuschliessen, da ähnliche Symptome offenbar auch bei Leuten auftraten, deren iMac-Grafikkarten defekte VRams aufwiesen.

Der Apple Hardware Test verlief glücklicherweise fehlerfrei. Ich hatte auch schon eine Vermutung, dass es möglicherweise ein Hitzeproblem sein könnte: der iMac ist superleise, einen Lüfter hört man praktisch nicht, da die Drehzahl von Haus aus sehr gering eingestellt ist. Ich habe mir also das Programm Temperaturmonitor besorgt und sah hier meinen Verdacht als durchaus begründet, da der Netzteilsensor über 80° gemessen hat und die Grafikkartensensoren zwischen 50° und über 60° anzeigten.

Beim Googeln entdeckte ich einen Artikel in einem Blog, der meinen Verdacht dann bestätigte: die Temperaturen sind viel zu hoch. In diesem Artikel wird das Programm smcFanControl erwähnt, das ich mir sogleich installiert habe. Über diese Software lassen sich die Drehzahlen dreier Lüfter im iMac einstellen. Ich habe mir im smcFanControl nun ein Profil angelegt, mit dem ich die Lüfter auf maximale Drehzahl laufen lassen kann. Damit konnte ich die Temperaturen laut Sensoren um 20° bis 30° absenken und siehe da -- keine Grafikfehler mehr.

Ich bin erleichtert, dass es offenbar "nur" ein Hitzeproblem ist und kein Hardware-Defekt. Mit verschiedenen Profilen im smcFanControl kann man sich optimale Lüfterdrehzahlen zusammenstellen. Ich habe festgestellt, dass die Grafikfehler bei mir bei den Werten "Grafikprozessor Kühlblech 1 > 40° und Grafikprozessor Temperaturdiode > 55°" (etwa) auftauchten. Deshalb habe ich nun ein Profil, welches die Werte konstant darunter hält. Das funktioniert eigentlich ganz gut. Ich bin noch nicht sicher, ob das ein Dauerzustand sein kann -- die Lüfterdrehzahlen sind zwar immernoch so niedrig, dass die Geräuschentwicklung nicht wirklich störend ist, evtl. aber ist der iMac innen verstaubt und man müsste ihn mal zum Reinigen öffnen. Aber für den Moment bin ich zufrieden -- so wie es ist.



ScreenSharing
















PHP5 mit IMAP unter Mac OS X


Als kleine Merkhilfe für mich zum o.g. Thema. Kürzlich wollte ich meiner lokalen PHP Installation unter Mac OS X 10.4.11 IMAP support hinzufügen. Meine Konfiguration dafür sah folgendermassen aus:

'./configure' '--prefix=/opt/php5' '--enable-force-cgi-redirect' '--disable-debug' '--enable-pic' '--disable-rpath' '--enable-inline-optimization' '--with-bz2' '--with-curl' '--without-gdbm' '--with-gettext=/opt' '--with-iconv' '--with-openssl' '--with-regex=system' '--with-xml' '--with-zlib' '--enable-exif' '--enable-sockets' '--enable-track-vars' '--enable-trans-sid' '--with-mysqli=/usr/local/mysql/bin/mysql_config' '--enable-memory-limit' '--enable-fastcgi' '--enable-memcache' '--enable-zip' '--enable-http' '--without-pdo-sqlite' '--without-sqlite' '--enable-mbstring' '--with-imap'

... und resultierte in folgender Fehlermeldung:

...
checking for IMAP support... yes
checking for IMAP Kerberos support... no
checking for IMAP SSL support... no
checking for utf8_mime2text signature... new
checking for U8T_CANONICAL... no
configure: error: utf8_mime2text() has new signature, but U8T_CANONICAL is missing. This should not happen. Check config.log for additional information.

Ein Blick in die config.log zeigt, dass das Include-File c-client.h nicht gefunden wird, und in der tat scheint c-client unter OSX nicht vorhanden zu sein:

conftest.c:240:22: error: c-client.h: No such file or directory

C-client ist Bestandteil des IMAP Paketes der University of Washington. Das komplette IMAP Paket kann über deren FTP Server gezogen werden: ftp://ftp.cac.washington.edu/imap/. Dort habe ich mir das Paket imap-2006k.tar.Z heruntergeladen. Nach dem Entpacken des Paketes wird dieses zunächst per:

$ make oxp

für Mac OS X gebaut. Das IMAP Paket enthält eine komplette IMAP Umgebung und die Installation dafür wäre deshalb auch dementsprechend umfangreich. Für PHP wird jedoch lediglich c-client benötigt, deshalb wird auch nur dieses "installiert", z.b.:

$ mkdir -p /usr/local/imap-2006k/include /usr/local/imap-2006k/lib
$ cp c-client/*.h /usr/local/imap-2006k/include
$ cp c-client/*.c /usr/local/imap-2006k/lib
$ cp c-client/c-client.a /usr/local/imap-2006k/lib/libc-client.a

Anschliessend kann man PHP mit folgenden Parametern neu configurieren und bauen:

'./configure' '--prefix=/opt/php5' '--enable-force-cgi-redirect' '--disable-debug' '--enable-pic' '--disable-rpath' '--enable-inline-optimization' '--with-bz2' '--with-curl' '--without-gdbm' '--with-gettext=/opt' '--with-iconv' '--with-openssl' '--with-regex=system' '--with-xml' '--with-zlib' '--enable-exif' '--enable-sockets' '--enable-track-vars' '--enable-trans-sid' '--with-mysqli=/usr/local/mysql/bin/mysql_config' '--enable-memory-limit' '--enable-fastcgi' '--enable-memcache' '--enable-zip' '--enable-http' '--without-pdo-sqlite' '--without-sqlite' '--enable-mbstring' '--with-imap=/usr/local/imap-2006k' '--with-kerberos'


DeskBrowse - WebBrowser


DeskBrowse ist ein schlanker und schneller WebBrowser, der auf der WebKit / KHTML Engine basiert, derselben Engine, die auch von Safari verwendet wird. DeskBrowse verzichtet auf den meisten Schnickschnack anderer Browser und stellt nur die nötigsten Funktionen - wie Tabs und Lesezeichen - zur Verfügung. Zusätzlich gibt es jedoch noch einen passwortgeschützten Kiosk-Modus.

Das praktischste an diesem Browser ist neben der Schlankheit wohl, dass man ihn ber Hotkey ein- und ausblenden kann. Ich denke ich werde ihn wohl zum Browsen von Online-Dokumentationen verwenden, ist es doch äusserst praktisch, wenn man einen Browser beim Programmieren schnell zum Nachschlagen einer Funktion o.ä. per Hotkey in den Vordergrund holen kann.

Deskbrowse ist Open-Source und steht unter der GNU General Public License.



visor - terminal window


Ich habe mal wieder ein super praktisches Tool entdeckt, das mir die tägliche Arbeit komfortabler gestaltet.

"visor - systemwide terminal window" ist eine Erweiterung für das Terminal von Mac OS X ab Version 10.4. Wenn das Terminal gestartet ist, kann über einen Hotkey ein Terminalfenster am oberen Bildrand eingeblendet werden. Per default liegt der Hotkey auf ^F1 - schon nach kurzer Zeit merkt man, wie praktisch die ganze Sache ist. Normalerweise ist es doch so, daß das Terminalfenster immer verdeckt im Hintergrund liegt - oder sich gar auf einem anderen Desktop befindet, wenn man es gerade braucht. Per Visor lässt sich ein Terminalfenster aus jeder Applikation heraus schnell in den Vordergrund holen.

Ich habe Visor mit dem desktop manager getestet - es funktioniert problemlos und das Terminal wird immer im aktuellen Desktop eingeblendet. Der einzige Nachteil mag sein, dass das OSX Terminal bereits gestartet sein muss, damit Visor funktioniert. Ich finde es jedoch nicht weiter schlimm - das Terminal wird seit neuestem bei mir gleich beim Hochfahren des Systems gestartet.

Visor ist frei und Open Source - unter welcher Lizenz es steht, konnte ich jetzt leider nicht herausfinden - diese Information wird ggf. nachgereicht.



Merkwürdiger OSX Absturz [update]


Ich wollte vorhin eine Web Anwendung einem kleinen Test unterziehen, dabei stürzte OSX komplett ab - mit einer äusserst merkwürdigen Meldung, die ich mit meiner Digi-Cam festgehalten habe. Wie man auf dem Bild erkennt wollte ich lediglich die Web Anwendung mit dem Apache Benchmark Tool (ab) einem kleinen Stresstest unterziehen und hatte dafür aber eigentlich keine wirklich hohen Werte eingestellt.

[update]

Der Fehler lässt sich reproduzieren :-(. Lasse ich den Benchmark dreimal laufen, friert OSX ein. Jetzt muss ich mal herausfinden, woran das liegen könnte. Ich teste gerade diverse locking-mechanismen um eine brauchbare Möglichkeit zu finden 'race conditions' zu vermeiden. In diesem Speziellen Script wollte ich einen Mechanismus testen, der über Semaphoren funktioniert - möglicherweise geht dabei etwas schief.



SDO mit PHP unter Mac OS X


Eigentlich möchte ich mich mal mit den SDOs (Service Data Objects) unter PHP beschäftigen. Die Erweiterung ist in der PHP Welt noch relativ jung und bisher nur über PECL zu bekommen.

Leider habe ich im Moment ein Problem die Erweiterung unter Mac OS X zum Laufen zu bringen. Ich habe bereits eine laufende PHP 5.1.2 Installation mit allen nötigen Erweiterungen. Sobald ich SDO jedoch aktiviere, verweigert PHP seinen Dienst. Über die Console erhalte ich folgende Fehlermeldung, mit der ich wenig anfangen kann:

dyld: NSLinkModule() error
dyld: Symbol not found: __ZTI19SDORuntimeException
Referenced from: /usr/lib/20050922/sdo_das_xml.so
Expected in: flat namespace

Trace/BPT trap

Ich habe bereits das Usenet bemüht und hoffe, dass mir dort jemand helfen kann... mal gespannt.

[Update #1 - 19.02.2006 20:45]

Ich habe eben nochmal die Version von libxml2 bei mir überprüft. In der PHP Dokumentation wird libxml2 ab Version 2.6.19 empfohlen, ich hatte jedoch Version 2.6.16 installiert. Also schnell die aktuelle Version (2.6.23) runtergeladen und alles nochmal compiliert - geht trotzdem nicht :-(.

Wenn ich die Erweiterung für den Data Access Service (DAS) XML deaktiviere, startet immerhin PHP mit der SDO Erweiterung ohne irgendeinen DAS - ich bekomme jedoch ein Warning:

PHP Warning: Interface SDO_PropertyAccess cannot contain non abstract method /abcdefghijklmnopqrstuvwxyzABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ1234567890=[]._#() in Unknown on line 0

IRC mit Mac OS X


Gelegentlich schaue ich noch ins IRC. Für Mac OS X hatte ich bisher jedoch keinen Client, der mir besonders gut gefallen hat. Mit MacIrssi bin ich jetzt aber fündig geworden.

MacIrssi hat eine sehr spartanische Obefläche und man kann den Entwicklern sicherlich vorwerfen, dass Ihre Applikation alles andere als nach einer typischen Mac OS X Anwendung ausschaut. Mir gefällt es jedoch, errinnert mich die Bedienung doch sehr an die guten alten Zeiten mit ircii auf der Console einer beliebigen Unix Workstation. Die Bedienung kann so komplett per Kommandozeile erfolgen und statt irgendwelche Buttons zu klicken oder sich umständlich durch Menüs zu hangeln arbeitet man mit den gewohnten Befehlen wie '/connect', '/join' etc.

In manchen Netzen wie z.b. dem IRCnet kann es nötig sein einen sogenannten identD server auf dem Rechner, über den man sich ins IRC verbindet, laufen zu haben. Ein identD Server soll die Vertrauenswürdigkeit eines Benutzers stärken. Vor allem für Benutzer, die sich über T-Online einwählen ist z.b. im IRCnet ein identD server nötig, damit man sich im Netz "frei" bewegen kann.

Unter Mac OS X kann man sich ganz bequem den identD Server von Gallerand Sébastien installieren, der anschliessend über die Systemkonfiguration von Mac OS eingerichtet und aktiviert werden kann.



Screenshot Widget für OSX Dashboard


Über die Nützlichkeit des OSX Dashboard kann man sicherlich streiten. Ich hielt es bisher für eine nette Spielerei, die nicht weiter stört. Jetzt habe ich aber ein wirklich brauchbares Widget entdeckt, das mich tatsächlich zum regelmässigen Dashboard Anwender macht.

Mit Screenshot Plus wird das Anfertigen von Screenshots so einfach wie nie zuvor. Ein einziger Mausklick genügt um das Widget zu aktivieren und einen Screenshot zu erstellen. Dabei kann man zwischen dem "Abfotografieren" des kompletten Bildschirminhaltes, eines Ausschnittes oder eines Fensters wählen. Ruckzuck ist das Bild danach gespeichert. Mich überzeugt das Widget, weil es nur die nötigsten Funktionen bietet und schnell erreichbar ist, ohne dass ich mir eine weitere Tastenkombination merken muss oder gar erst im Programmverzeichnis nach der entsprechenden Anwendung suchen muss.

Das Widget ist Freeware - per Paypal kann man aber dem Entwickler eine Spende nach eigenem Ermessen zukommen lassen.



Cool OSX Apps


Ich habe schon die RSS Feeds von VersionTracker und MacUpdate abonniert. Die richtig coolen Sachen findet man aber meist auf privaten Seiten, deren Betreiber sich selbst auf die Suche nach Nützlichem oder Skurrilem machen.

Heute bin ich über eine solche Seite gestolpert: Cool OSX Apps. In einem Blog werden dort Anwendungen gelistet, die meist nützlich, manchmal aber auch völlig überflüssig aber dafür witzig sind. Zu finden gibt es Anwendungen aller möglichen Anwendungsgebiete - viele, die als Free- oder Shareware veröffentlicht wurden.



Probleme mit ssh unter Mac OS X 10.4.3


Seit meinem Mac OS X upgrade habe ich nun schon das zweite mal ein sehr seltsames Problem mit ssh. Per ssh -vvv kann folgende Meldungen sehen (Ausschnitt):

...
debug1: Remote protocol version 2.0, remote software version OpenSSH_3.4p1 Debian 1:3.4p1-1.woody.3
debug1: match: OpenSSH_3.4p1 Debian 1:3.4p1-1.woody.3 pat OpenSSH_3.2*,OpenSSH_3.3*,OpenSSH_3.4*,OpenSSH_3.5*
debug1: Enabling compatibility mode for protocol 2.0
debug1: Local version string SSH-2.0-OpenSSH_3.8.1p1
debug3: Trying to reverse map address xxx.xxx.xxx.xxx.
debug1: An invalid name was supplied
Cannot determine realm for numeric host address

debug1: An invalid name was supplied
A parameter was malformed
Validation error
...

wenn ich lange genug warte (ca. 30 sekunden) klappt der login dann trotzdem. Seltsam finde ich, dass das Problem nicht immer, sondern nur manchmal auftritt. Auf der Suche nach einer Problemlösung bin ich u.a. auf eine Usenet Diskussion gestossen. Ich bin wenigstens nicht der einzige mit einem derartigen Problem - sehr beruhigend.

Irgendwo anders - ich glaube im Apfeltalk Forum - las ich, dass man das Problem am einfachsten darüber löst, indem man sich openssh über fink besorgt, da dieses ein direkter Port ist und keinen Apple-eigenen Code enthält. Mmmmm... ich werde das mal probieren. Dennoch würde mich eine Problemlösung interessieren, die mit der Apple-eigenen openssh Version funktioniert.




Mac OS X 10.4


Ich bin gerade sehr begeistert - wirklich seeeehr! Nachdem meine Vorfreude bezüglich Mac OS X 10.4 vor dessen erscheinen sehr gross war, hat es dann doch bis gestern gedauert, bis ich endlich den Umstieg gewagt habe. Nicht zuletzt auch wegen der vielen negativen Berichte habe ich lange gezögert. Es gibt ja einige Leute, die von Performance-Problemen mit dem neuen Mac OS berichtet haben.

Diese kann ich nicht nachvollziehen. Beim ersten Start nach der Installation war alles sehr langsam. Der Start dauerte ungefähr doppelt so lange wie unter 10.3.9 und auch das Starten und Arbeiten mit Applikationen war nicht sonderlich performant.

Ich nehme an, dass dieses Phänomen mit der noch nicht abgeschlossenen Installation bzw. Konfiguration zusammenhing. Einige Starts später - also heute - kann ich nur sagen: der Tiger hat für mich definitiv einen Performance-Schub gebracht. Der Start ist schnell wie eh und je, die Performance der Applikationen ist meiner Ansicht nach um einiges höher als unter Mac OS X 10.3.9.

Unter letzterem hatte ich zum Schluss so einige Probleme vor allen dingen mit meinem Lieblingsbrowser Safari. Ab 6-8 geöffneten Tabs war dieser einfach nur noch langsam. Wartezeiten beim Wechseln zwischen den Tabs, das "Glücksrad" beim Scrollen etc. sehr nervig. Das scheint aber der Vergangenheit anzugehören. Ich habe das Gefühl, dass meine Anwendungen alle viel flüssiger laufen...

...mal gespannt, wie sich das ganze so entwickelt.




X11 Starthilfe für OSX


Im Forum des Programmes xnview, meinem bevorzugten Bildbetracher, bin ich heute auf ein Tool gestossen, mit dem es endlich möglich ist Dokumente per Doppelklick in einer X11 Anwendung zu öffen, was ja von Haus aus unter Mac OS X leider nicht geht.

In XLaunch-O-Matic kann man beliebigen Dateitypen beliebige X11 Anwendungen zuordnen. Nach der Installation wurden dort bereits meine über Fink installierten Anwendungen wie Gimp und OpenOffice konfiguriert, es gestaltet sich jedoch äusserst leicht die Konfiguration auf andere Anwendungen anzupassen.

Nun muss man nur noch die gewünschten Dateien bzw. Dateitypen unter Mac OS X so konfigurieren, dass beim Doppelklick die Anwendung XLaunch-O-Matic gestartet wird, die dann wiederum die entsprechende X11 Anwendung startet. XLaunch-O-Matic prüft dabei ob X11 schon läuft und startet es ggf.

XLaunch-O-Matic ist Open Source, neben dem Binary kann auch der Quellcode der Anwendung heruntergeladen werden.




ext2 / ext3 unter Mac OS X


ext2fsx ist ein Tool, mit dem sich Datenträger und Partitionen mounten lassen, die im unter Linux weit verbreitetem ext2 oder ext3 Dateisystem formatiert sind. Von Haus aus ist dies unter Mac OS X nämlich nicht möglich.

Das Tool nistet sich in die Systemeinstellungen ein, worüber es konfiguriert werden kann. Dort kann z.b. das per default aktivierte Auto-mount deaktiviert werden oder das mounten im Nur-lese-Modus aktiviert werden. Ausserdem kann man noch zahlreiche Informationen über die jeweilige Partition erfahren. ext2fsx arbeitet für meine Anforderungen wunderbar. Es gibt jedoch auch einige Einschränkungen, so unterstützt es beispielsweise derzeit noch kein nfs-mount.




GLterm - superschnelles Terminal für Mac OSX


Eigentlich bin ich ja das Arbeiten über die Konsole gewohnt und erledige darüber so ziemlich alle Arbeiten, die auf Dateisystemebene anfallen. Mit dem Terminal unter Mac OS X konnte ich mich leider nicht so recht anfreunden, weil die mitgelieferte Applikation nicht wirklich viele Features bietet und zudem beim Schreiben unglaublich langsam und träge reagiert.

Ich habe mich nach meinem Umstieg auf den Mac ziemlich schnell nach einer Alternative umgesehen und habe dann bis gestern iTerm verwendet, das zwar einige Features bietet, aber von der Geschwindigkeit her nicht wirklich besser ist als die Software, die von Apple zu Mac OS beigelegt wurde. Die Langsamkeit des Terminals war also ein echtes Problem für mich, zumal ich mich mit dem Finder von Mac OS nie wirklich anfreunden konnte.

Nun habe ich gestern einen Ersatz gefunden, der mich auf Anhieb überzeugt hat. GLterm ist mittlerweile schon ein paar Jahre alt, weshalb es mich doch sehr wundert, dass ich es jetzt erst gefunden habe. Wie der Name schon andeutet, nutzt GLterm zur Darstellung OpenGL und ist damit auf Rechnern mit 3D Accelerator sehr, sehr schnell. Schon nach einer halben Stunde fiel mir auf, dass ich mich unter Mac OS plötzlich noch viel, viel wohler fühle und wieder mehr mit der Console arbeite.

Die aktuelle Version von GLterm - 1.2 - ist wie gesagt schon recht recht betagt, weshalb ich davon ausgehe, dass es da auch keine neuen Versionen mehr geben wird. Allerdings ist mir bis jetzt kein Fehler aufgefallen und das Terminal kann eigentlich das was ich am dringendsten brauche: Auswahl verschieden grosser Fonts und die Geschwindigkeit beim Tippen und Arbeiten. GLterm ist Shareware und kostet 10$. Ein Preis den ich für diesen Mehrwert absolut akzeptabel finde.